Der Reiz des Smart-Home-Komforts lockt ebenso hell wie Ihre sprachgesteuerten Lichter. Doch mit jeder neuen Online-Verknüpfung von Kamera, Schloss und Thermostat rückt der Schatten des Risikos immer näher. Wie Motten in Flammen versammeln sich Hacker dort, wo Verbindungen gedeihen, und suchen nach Fehlern und Schwachstellen. Aber seien Sie mutig – Ihr smarter Zufluchtsort muss nicht zu ihrem Spielplatz werden. Mit Wachsamkeit und Vorbereitung können Sie den Komfort sichern und Eindringlinge zurück in die Dunkelheit schicken. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Smart Homes zum Ziel von Hackern werden, welche Anzeichen für einen Verstoß vorliegen und was Sie tun müssen, um Eindringlinge von Ihrem vernetzten Zuhause fernzuhalten.

Warum Tun Smart-Home-Geräte gehackt werden?

Einer der Hauptgründe, warum Smart-Home-Gadgets gehackt werden, sind unzureichende Sicherheitsmaßnahmen. In der Eile, neue innovative Produkte schnell auf den Markt zu bringen, vernachlässigen einige Unternehmen Datenschutz und Softwareschutz. Diese Schwachstellen ermöglichen Hackern einen einfacheren Zugriff auf Geräte.

Veraltete Firmware und Software sind eine weitere häufige Schwachstelle. Wenn Sie nicht die neuesten Updates auf Smart-Home-Geräten installieren, können behobene Fehler oder Exploits von Hackern ausgenutzt werden. Ungepatchte Schwachstellen bieten Eindringlingen einen leichten Zugang.

Darüber hinaus, Smart-Home-Geräte Verwenden Sie häufig einfache Standardkennwörter wie „1234“ oder „Passwort“. Diese sind für Hacker leicht zu erraten. Selbst etwas komplexere, aber gängige Passwörter können von Programmen, die Tausende von Kombinationen durchlaufen, in wenigen Minuten geknackt werden.

Endlich eine ungesicherte Wi-Fi-Netzwerk gibt einem Hacker Zugriff auf alles, was damit zusammenhängt. Sobald sie im Netzwerk sind, werden alle verbundenen Smart-Geräte angreifbar.

Why do smart home devices get hacked?

Anzeichen dafür, dass Ihr Smart Home gehackt werden könnte

Woher wissen Sie, ob Ihr Smart-Home-Sicherheit wurde bereits kompromittiert? Hier sind einige Warnsignale:

  • Es werden unbekannte Geräte angezeigt, die mit Ihrem WLAN-Netzwerk verbunden sind. Diese könnten von Hackern installiert werden.
  • Ihre Überwachungskameras drehen sich unerwartet oder zeigen Feeds an. Dies weist auf einen Fernzugriff hin.
  • Sie hören seltsame Stimmen oder Musik von Sprachassistenten. Möglicherweise spricht ein Eindringling darüber.
  • Intelligente Geräte wie Lichter schalten sich selbstständig ein und aus. Externe Kontrolle durch einen Hacker.
  • Geräteeinstellungen wie die Temperatur Ihres Thermostats oder die Codes Ihres Alarmsystems ändern sich aus unerklärlichen Gründen.
  • Sie erleben langsamere WLAN-Geschwindigkeiten. Übermäßiger Datenverkehr eines Eindringlings kann Ihr Netzwerk lahmlegen.

Wenn Sie verdächtige Smart-Home-Aktivitäten bemerken, ändern Sie sofort Ihre Netzwerkkennwörter und trennen Sie gefährdete Geräte, bis Sie sie sichern können. Ignorieren Sie die Warnzeichen nicht.

So schützen Sie Ihre Smart-Home-Geräte

Damit Sie Ihr Smart Home in vollen Zügen genießen und es gleichzeitig schützen können, ergreifen Sie proaktiv die folgenden wichtigen Sicherheitsmaßnahmen:

1. Sperren Sie Ihr WLAN-Netzwerk

Ihr WLAN-Router ist das Tor zu Ihrem Smart-Home-Netzwerk. Ein schwacher WLAN-Sicherheitsplan ist so, als ob Sie Ihre Haustür unverschlossen lassen – er ermöglicht Hackern einfachen Zugriff auf alles, was mit Ihnen verbunden ist.

Ändern Sie zunächst das von Ihrem Internetanbieter festgelegte Standard-WLAN-Passwort in ein langes, zufälliges und komplexes Passwort. Hacker können leicht gängige Standardkennwörter herausfinden. Sie wollen etwas, das nicht leicht zu erraten ist.

Überprüfen Sie als Nächstes, ob Ihr drahtloses Netzwerk moderne WPA2- oder WPA3-Verschlüsselungsprotokolle verwendet. Der veraltete WEP-Standard weist bekannte Schwachstellen auf, die selbst Amateur-Hacker ausnutzen können, um in WLAN-Netzwerke einzudringen. WPA2/WPA3 verschlüsselt Ihren Datenverkehr, um Schnüffeln zu verhindern.

Vergessen Sie nicht, die Firewall Ihres Routers zu aktivieren, die Sie in den Sicherheitseinstellungen finden. Eine Firewall überwacht den gesamten Netzwerkverkehr und kann unbefugte Zugriffsversuche blockieren. Stellen Sie sicher, dass dieser wichtige Schutz aktiviert ist.

Für noch mehr Sicherheit konfigurieren Sie ein Gastnetzwerk auf Ihrem Router, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten Smart-Home-Geräte von privateren Computergeräten wie Laptops abgeschirmt. Dies begrenzt den Schaden, wenn intelligente Geräte kompromittiert werden.

Lock down your Wi-Fi network

2. Schützen Sie intelligente Geräte

Da Ihr Netzwerk gesperrt ist, ist es an der Zeit, die wachsende Zahl intelligenter Geräte zu schützen, die eine Verbindung dazu herstellen – Türklingeln, Lichter, Thermostate, Haushaltsgeräte und mehr.

Ändern Sie zunächst immer das Standardpasswort auf Smart-Geräten in ein einzigartiges und schwer zu knackendes Passwort. Mit Standardpasswörtern kann jeder, der das gleiche Gadget hat, auf Ihr Gerät zugreifen – nicht sehr sicher!

Aktivieren Sie, sofern verfügbar, die Zwei-Faktor-Authentifizierung auf Smart-Geräten für mehr Sicherheit. Dies erfordert die Eingabe eines temporären Codes von Ihrem Telefon aus, wenn Sie zum ersten Mal von einem neuen Standort aus auf das Gerät zugreifen.

Achten Sie darauf, alle vom Gerätehersteller veröffentlichten Software- und Firmware-Sicherheitsupdates umgehend zu installieren. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie immer über die neuesten Schutzmaßnahmen und Korrekturen für bekannte Schwachstellen verfügen. Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Geräte veraltet sind!

Überprüfen Sie sorgfältig, welche Berechtigungen Sie Smart-Device-Apps gewähren, und verweigern Sie unnötigen Zugriff auf Kontakte, Standortdaten, Fotos usw. Lassen Sie nur das zu, was für die Funktion des Geräts erforderlich ist. Überprivilegierte Apps gefährden die Privatsphäre.

Safeguard smart devices

3. Sichern Sie Ihren Smart Home Hub

Die meisten Smart Homes werden über einen zentralen Hub gesteuert, der alles miteinander verbindet. Geben Sie Ihrem Hub die gleiche Sicherheitsbehandlung wie Ihren Geräten:

  • Verwenden Sie ein zufällig generiertes, langes Passwort für Ihr Hub-Konto – kein Betrug durch Wiederverwendung anderer Passwörter! Befolgen Sie die gleichen Best Practices für Passwörter.
  • Greifen Sie niemals über ungesicherte öffentliche WLAN-Netzwerke auf die Steuerung Ihres Hubs zu. Diese sind für Hacker leicht auszuspionieren und ermöglichen es ihnen, Zugangsdaten zu Ihrem Hub-Konto zu stehlen und Ihr Smart Home zu steuern.
  • Wenn Ihre Hub-Plattform dies anbietet, aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Verifizierung für mehr Kontosicherheit. Dies erfordert die Eingabe eines speziellen Zugangscodes, wenn Sie sich zum ersten Mal von einem neuen Gerät aus bei Ihrem Hub anmelden.

Seien Sie sorgfältig bei der Anwendung von Software- und Firmware-Sicherheitsupdates, wenn Sie benachrichtigt werden. Wenn Sie Ihren Hub stets auf dem neuesten Stand halten, verhindern Sie den Zugriff durch Hintertüren durch bekannte Sicherheitslücken. Verzögern Sie Updates nicht!

Secure your smart home hub

4. Fügen Sie Überwachungstools hinzu

Zusätzlich zur Sicherung von Geräten, Netzwerken und Konten bieten Überwachungstools eine zusätzliche Schutzebene:

Installieren Sie umfassende Internet-Sicherheitssoftware wie Viren- und Malware-Schutz auf allen Computern und Smartphones in Ihrem Netzwerk. Dies dient als Schutzschild gegen bösartige Links, infizierte Anhänge und Phishing-Versuche.

Wenn Sie über öffentliches WLAN aus der Ferne auf Ihre Smart-Home-Steuerung zugreifen, verwenden Sie ein virtuelles privates Netzwerk (VPN), um den Datenverkehr zu verschlüsseln und das Ausspionieren Ihrer Aktivitäten und Kontoinformationen zu verhindern. Öffentliche Hotspots sind zum Abhören anfällig.

Setzen Sie Netzwerküberwachungstools ein, um Warnungen über verdächtige Verbindungen, Bandbreitenspitzen oder Richtlinienverstöße zu erhalten, die auf einen Einbruch hinweisen könnten. Achten Sie auf ungewöhnliche Smart-Home-Netzwerkaktivitäten.

Add monitoring tools

5. Befolgen Sie bewährte Sicherheitspraktiken

Über spezifische Schutzmaßnahmen hinaus gibt es einige allgemeine Sicherheitstipps für Smart Homes:

  • Aktivieren Sie alle verfügbaren Sicherheitseinstellungen in Ihren Geräte-Apps, wie z. B. die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Belassen Sie niemals die Standardeinstellungen.
  • Reduzieren Sie ständig eingeschaltete Mikrofone oder Kameras in Ihrem Zuhause auf das absolut Notwendige. Diese bergen große Risiken, wenn sie jemals gehackt werden.
  • Führen Sie vor der Entsorgung alte Smart-Geräte auf die Werkseinstellungen zurück, um die Daten zu löschen. Andernfalls riskieren Sie die Herausgabe des Zugangs.
  • Wägen Sie den Komfort intelligenter Gadgets gegen die Datenschutzrisiken ab – nicht jedes Gerät muss angeschlossen sein, um den vollen Nutzen daraus zu ziehen.
  • Bleiben Sie über neue Hacking-Techniken, Bedrohungen und Best Practices auf dem Laufenden, während sich der Smart-Home-Bereich weiterentwickelt. Was gestern ausgereicht hat, kann morgen nicht mehr reichen.

Abschluss

Die Sicherung Ihres Smart Homes ist ein fortlaufender Prozess, aber der Lohn dafür ist Seelenfrieden. Zwar ist kein System undurchdringlich, aber wenn Sie den Bedrohungen immer einen Schritt voraus sind, stellen Sie sicher, dass Ihr vernetzter Zufluchtsort genau das bleibt – ein Zufluchtsort. Bleiben Sie wachsam, aber machen Sie sich vor Eindringlingen nicht so viele Sorgen, dass Sie das Wesentliche aus den Augen verlieren: den Komfort eines smarten Lebens genießen. Mit umsichtigen Schutzmaßnahmen können Sie die Zukunft des vernetzten Lebens voller Zuversicht annehmen. Indem Sie angemessene Vorsichtsmaßnahmen treffen, die auf Ihr Komfortniveau zugeschnitten sind, kann Ihr Zuhause ein sicherer Hafen bleiben.

Fragen und Antworten zur Smart Home-Sicherheit

F1: Was passiert, wenn Ihr WLAN zu Hause gehackt wird?

Ein gehacktes WLAN-Heimnetzwerk ermöglicht Angreifern den Zugriff auf jedes beliebige ungesicherte Smart-Home-Geräte damit verbunden. Sie könnten Daten stehlen, Kameras ausspionieren, Geräte steuern, Sicherheitssysteme deaktivieren und vieles mehr. Verwenden Sie immer sichere WLAN-Passwörter und moderne WPA2/WPA3-Verschlüsselung.

F2: Wie sichere ich mein IoT-Gerät in meinem Heimnetzwerk?

  • Ändern Sie Standardkennwörter in etwas Langes und Komplexes
  • Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, falls verfügbar
  • Installieren Sie regelmäßig Software-/Firmware-Updates
  • Erlauben Sie nur die erforderlichen App-Berechtigungen
  • Isolieren Sie IoT-Geräte in einem separaten Gastnetzwerk

F3: Kann ich sehen, ob jemand mein WLAN gehackt hat?

Überwachen Sie die Schnittstelle Ihres Routers und die Liste der angeschlossenen Geräte auf unbekannte Elemente. Führen Sie Router-Firmware-Updates durch, um Schwachstellen zu beheben. Verwenden Sie eine Netzwerküberwachungssoftware, um ungewöhnlichen Datenverkehr zu erkennen. Ändern Sie WLAN-Passwörter regelmäßig, falls sie kompromittiert werden.

F4: Schützt VPN IoT-Geräte?

Ein VPN verschlüsselt den Datenverkehr zwischen Ihren Geräten und dem Internet, um Schnüffeln vorzubeugen. Allerdings sichert ein VPN allein noch nicht die Smart-Home-Geräte selbst. Sie müssen noch andere Schritte zur Härtung von IoT-Geräten befolgen.

F5: Ist IoT dasselbe wie ein Smart Home?

IoT (Internet of Things) bezieht sich auf alle mit dem Internet verbundenen Geräte. Ein Smart Home enthält insbesondere IoT-Geräte wie Lichter, Thermostate, Haushaltsgeräte, Sicherheitssysteme usw. Smart Homes nutzen also IoT-Geräte.

F6: Was passiert, wenn ein Hacker an Ihr WLAN-Passwort gelangt?

Sie können sich mit Ihrem drahtlosen Netzwerk verbinden und versuchen, auf andere Geräte wie Computer und Smart-Home-Geräte zuzugreifen. Ändern Sie sofort Ihr WLAN-Passwort und prüfen Sie, ob Anzeichen eines Einbruchs vorliegen. Aktivieren Sie die WPA2/WPA3-Verschlüsselung und verwenden Sie ein sicheres Passwort, um dieses Szenario weniger wahrscheinlich zu machen.

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